Familien- u. Systemische Aufstellung
Ursprünglich wurde die systemische Aufstellung von Bert Hellinger für die Familientherapie entwickelt. Er ging davon aus, dass unsere Beziehungen, Ängste und Verhaltensweisen systemisch bedingt sind, das heißt durch Mechanismen wie Rollenverhalten und Vorbildwirkung in unserem "Familienverbund" entstanden sind.
Unser familärer Hintergrund spiegelt sich in unserem gesamten Denken und Handeln wider. Er beeinflußt unsere Entscheidungen und wirkt durch psychosomatische Symptome, Blockaden, unabänderlich scheinende Verhaltensmuster, etc. auf unser ganzes Leben: auf unsere Liebesbeziehungen, das Verhältnis zu unserer Familie und unseren Kindern, auf unser Arbeitsleben, unser Glück und Erfolg, sogar auf die Geschichten in unseren Köpfen.
Oft förderlich, manchmal aber auch hinderlich.
Systemische Aufstellungsarbeit gibt uns die Möglichkeit, Ursachen und Wirkungen in all diesen Lebensbereichen zu erkennen, zu erleben und zu verändern.
Wie Systemische Aufstellung funktioniert
In eintägigen Workshops mit 8 bis 12 Teilnehmern wird mit Hilfe von Repräsentanten aus der Gruppe die Beziehungsstruktur des jeweiligen Systems aus der Sicht des Betroffenen im Raum dargestellt. Die Befindlichkeit der Repräsentanten an deren zugewiesenen Platz spiegelt den momentanen Zustand der tatsächlichen Situation eines Systems wider. Durch räumliches Umstellen und verbale Interaktionen werden tiefgehende Einblicke vermittelt und Veränderungsprozesse und Lösungen eingeleitet.
Im Rahmen dieser Arbeit ist es möglich
- Störungen im System zu erkennen - behindernde Verhaltensmuster sichtbar zu machen - Blockaden zu lösen - Beziehungsverhältnisse zu klären - neue Impulse zu setzen - Ressourcen zu aktivieren - Lösungen zu finden
SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGEN WERDEN EINGESETZT
im persönlichen Bereich
- bei belastenden Familienbeziehungen (Vater, Mutter, Großeltern, Adoption...) - beim Tod von Angehörigen - bei schwierigen Paarbeziehungen (Beziehungsprobleme, Ehekrisen, Eifersucht, Verlassenwollen/werden, Partnerlosigkeit, wiederkehrende, negative Verhaltensmuster...) - bei Problemen mit Kindern (fehlender Zugang, Verschlossenheit,Abhängigkeiten,..) - für den Umgang mit schwierigen Kindern (lernschwach, behindert, hyperaktiv,autistisch,...) - bei inneren wie äußeren Konfliktenin Lebenskrisen
im Gesundheitsbereich bei
- Depressionen oder Panikattacken - Suchtproblemen (persönlichen oder in Ihrem Umfeld) - psychosomatischen Symptomen (Migräne, ....) - Essstörungen
in Organisationen und Unternehmen bei
- Fusion, Erweiterung, Umstrukturierung - Teambildung/-entwicklung - Firmengründung - unternehmerischen Entscheidungen - Konfliktbewältigung zw. Mitarbeitern, Abteilungen, Ebenen - Nachfolgeregelung - Personalentscheidung - Einführung neuer Strukturen und Arbeitsabläufe - Betriebserweiterung - Verhandlungsvorbereitungen
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